Praktikumsbericht Leandra Weber

„Politiker?- Die reden den ganzen Tag nur um den heißen Brei herum und bekommen dafür auch noch ihre horrend hohen Diäten.“ Solche Aussagen, und viele ähnliche, welche man in der Gesellschaft so hört, beschäftigten mich schon lange. Ich heiße Leandra Weber, bin 15 Jahre alt und besuche das Julius-Mosen-Gymnasium in Oelsnitz i.V.

Ich zweifelte diese Aussagen schon lange an und fragte mich, ob und wie viel Wahrheit hinter ihnen steckt. Als ich nun vor der Frage stand, was ich in meinem 2-wöchigen Praktikum machen wollte, fiel mir die Antwort darauf schnell ein. Ich sah endlich meine Chance, mir meine eigene Meinung über
Politiker zu bilden, ihren Alltag und täglichen Aufgaben im Landtag und im Wahlkreis kennenzulernen. Nach einem Gespräch mit Herrn Löffler stand mein Entschluss endgültig fest- hier mache ich mein Praktikum. Schon im Vorfeld nannte mir Herr Löffler unsere Termine. Die erste Woche war eine Ausschuss-, die Zweite eine Wahlkreiswoche.

Den ersten Tag verbrachte ich bei Herrn Tröltzsch im Büro. Letzteres zeigte er mir. Später durfte ich Büroaufgaben, wie das Beantworten von E-Mails, das Schreiben einer Nachrichtenzusammenfassung, oder das Recherchieren nach Kontakten für eine Veranstaltung, übernehmen.

Die nächsten zwei Tage verbrachte ich zusammen mit Herrn Löffler in Dresden zum Haushalts-und Finanzausschuss und zum Innenausschuss. In den kurzen Zeiträumen zwischen den Gesprächen werteten wir die vorherigen Sitzungen aus und ich konnte alle meine Fragen stellen. Später hatten wir noch einen Termin, bei dem es um katastrophenschutzpolitische Themen, wie die Sammelbeschaffung von Drehleitern, ging. Dabei sollen sich Kommunen in der Anschaffung zusammenschließen, da sich der Kaufpreis der Drehleiter für die einzelne Kommune verringert und sie somit entlasten würde.

Außerdem standen verschiedene Wahlkreistermine auf dem Plan. Wir besichtigten eine regionale Fabrik, welche sich noch im Bau befindet, trafen uns mit einem Bürgermeister und waren auf einer städtischen Ausbildungsmesse. Ein Highlight war auch ein Tag an der Landesfeuerwehrschule in Nardt mit dem Sächsischen Staatsminister des Inneren Herrn Prof. Dr. Roland Wöller.

An meinem letzten Tag begleitete ich Herrn Löffler zu einer Tagung der Konrad-Adenauer-Stiftung, bei der er ein Seminar gab. Dabei erfuhr ich noch einige neue Fakten und hatte interessante Gespräche mit Studenten.

Ich bin sehr froh diese Einblicke hinter die Kulissen des Landtages bekommen zu haben, welche sich von meinen Vorstellungen in so manchen Punkten stark unterschieden, denn zwischen einer Führung durch den öffentlichen Bereich des Landtages und dem Praktikum in internen Bereichen besteht ein großer Unterschied und man bekommt ein ganz anderes Bild im Kopf, wenn man das Wort Landtag hört. Ich erfuhr Dinge, welche ich nie erwartet hätte, wie zum Beispiel den lockeren Umgang der Abgeordneten untereinander. Auch, dass die Türen im Landtag eine meiner größten Herausforderungen in diesem Praktikum sein würden, da diese nach meiner bisherigen Einschätzung, und zu meinem Nachteil, alle verschieden zu öffnen sind, war unerwartet und ziemlich amüsant.

Nach diesen zwei Wochen, zusammen mit Herrn Löffler, kann ich sagen, dass ich unglaublich froh bin, dieses Praktikum gemacht zu haben. Neben hochinteressanten Sitzungen und Gesprächen mit den verschiedensten Leuten, hatte ich viele lockere und interessante Gespräche mit Herrn Löffler, bei denen viele lustige Situationen entstanden sind. Ein weiterer toller Gewinn für mich ist, dass ich mir nun meine eigene Meinung bilden kann, wenn in Gesprächen über Politik, Klischeesauftauchen. Aussagen wie die oben genannte kann ich für mich eindeutig widerlegen, da hinter diesem Job extrem viel Engagement und Zeit steckt, für die man so manche Abstriche machen muss.

An dieser Stelle bedanke ich mich gern bei den freundlichen Mitarbeitern des Wahlkreisbüros in Werdau, als auch des Büros im Dresdner Landtag bedanken, welche ich begleiten durfte.

Vielen Dank an Herrn Löffler. Ich durfte ihn mit allen meinen Fragen durchlöchern, von denen er mir jede Einzelne ausführlich beantwortet hat. Meine Erwartungen an dieses Praktikum wurden übertroffen, denn ich hätte nicht gedacht, dass ich so viel einbezogen werde. Ich wurde nicht wie eine nervige Praktikantin behandelt und bekam sogar während den Terminen Informationen, die für das Verständnis der Gesprächsinhalte wichtig waren. Vielen Dank auch für die privaten Einblicke, die ich bekommen habe. Sie haben mir geholfen das Bild des Lebens eines Abgeordneten zu komplettieren.

Jan Löffler und Leandra Weber nach einem Sitzungstag im Landtag

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